Montag, 23 Januar 2017 17:42

Sanktionen gegen Russland schaden allen!

 
 

Die „Deutschen Wirtschafts-Nachrichten“ schreiben in ihrer neuesten Ausgabe, dass die Russland-Sanktionen in der EU 400'000 Jobs gekostet haben, davon allein 97'000 in Deutschland. Trotzdem wurden die Sanktionen wieder erneuert...

In ihrer Ausgabe vom 20. Januar scheibt der Journalist ROGER BRAUN in der LUZERNER ZEITUNG über das WEF in Davos. In einem Gespräch mit Bundesrat und Wirtschaftsminister JOHANN SCHNEIDER- AMMANN wünscht sich dieser, dass die Vergeltungs- Sanktionen gegenüber Russland möglichst schnell verwinden. Sie verfehlten ihre Wirkung und schaden unserer Exportindustrie, sagte er. Damit stellt sich der Bundesrat auf den gleichen Standpunkt wie viele andere Staatsmänner.

SCHNEIDER-AMMAN sprach im erwähnten Interview auch über das Telefonat mit dem neuen US-Präsident DONALD TRUMP. Er wirkte am Telefon sehr sachlich, überlegt und staatsmännisch. Er habe einen sehr guten Eindruck von ihm!

Die APK hat letzte Woche meine Kommissionsmotion verworfen, welche die Zusammenarbeit mit Russland verbessern wollte. Meine Motion, welche ich in Dezember im Nationalrat einreichte, liegt aber noch beim Bundesrat und wartet auf eine Beantwortung.

Das gleiche gilt für ein Treffen zwischen Russland und den USA, welches die Schweiz anbieten und organisieren sollte. Es hätte Signalcharakter gehabt! Beide Präsidenten, PUTIN und TRUMP, sprachen sich aber in der Zwischenzeit bereits für ein baldiges Treffen aus und damit dürfte es für die Schweiz diesbezüglich leider bereits zu spät sein...

Es geht bei den verhängten Sanktionen nicht nur um TRUMP oder PUTIN, sondern nicht mehr und nicht weniger um unsere Zukunft und die Frage: Wollen wir Krieg oder Frieden? Wollen wir in der Welt wie bisher weitermachen oder wollen wir uns ernsthaft für eine friedlichere Welt einsetzen? Ich habe mich eindeutig für die zweite Variante entschieden und setze mich mit aller Kraft dafür ein.

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USA geben IS-Terroristen in Syrien sicheres Geleit

Im Kampf gegen die Terror-Miliz ISIS hat Russland, zusammen mit der syrischen Armee, einen grossen Erfolg zu verzeichnen. Sie vertrieben den IS aus der strategisch wichtigen Stadt Manbidsch. Die Zeitung NEW YORK TIMES berichtete, dass die ISIS-Kämpfer hunderte von Autos, Bussen und LKW’s beladen haben und damit aus der Stadt flohen. Sie wurden vom US-Militär nicht aufgehalten und auch nicht angegriffen. Ein Sprecher sagte, sie wollten zivile Opfer verhindern...

Russland befürchtet nun mit Recht, dass diese IS- Kämpfer in Syrien wieder an anderen Orten in Kämpfe eingreifen oder Terror-Anschläge verüben.

Es ist hinlänglich bekannt, dass die USA im Kampf gegen den IS in Syrien eine Doppelstrategie anwenden: Einerseits bekämpfen sie offiziell die Terror-Miliz. Gleichzeitig unterstützen sie diese aber tatkräftig im Kampf gegen Präsident ASSAD! Diese Tatsache ist EIN Grund, warum ein Frieden in Syrien noch in weiter Ferne ist...

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