Die Zeichen der Zeit erkannt!

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Die Zeichen der Zeit erkannt!

Als Neu-Mitglied der nationalrätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) nehme ich zur aktuellen Gesundheitspolitik Stellung:

Am 26. Januar fand in Sursee eine Podiumsdiskussion statt. Anwesend waren u.a. Nationalräte, Unternehmer und Frau Bundesrätin Doris Leuthard. Zum Thema Gesundheitspolitik erwähnte ich, dass auch bei den Spitälern Einsparungen notwendig sind: „In jedem Tal ein Spital ist zwar schön, aber kostet Geld!“

Im Saal wollten einige Personen diese Wahrheit nicht hören. Die CVP des Kt. Luzern investierte sogar Geld in einige Inserate mit dem Ziel, mich in der Öffentlichkeit in Misskredit zu bringen, nach dem Motto: „Wenn es nach Estermann gehen würde, werden in der Schweiz Spitäler geschlossen!“ Persönliche Angriffe werden bekanntlich immer dann lanciert, wenn die sachlichen Argumente fehlen!

Und was passiert heute?

- Prof.Dr.med. Thomas Cerny (Onkologe und Präsident der Krebsliga Schweiz), Chefarzt, Kantonspital St. Gallen empfiehlt, 200 Spitäler zu schliessen.

- Manfred Manser, Chef von „Helsana“, der grössten Krankenkasse der Schweiz spricht davon, dass 270 von 320 Spitäler in der Schweiz geschlossen werden müssen.

- Und einige andere schliessen sich diesen Aussagen an, u.a. CVP-Präsident und Nationalrat Christophe Darbellay!!! Offenbar will die CVP von diesem „Trend“ profitieren und auch noch auf den fahrenden Zug aufspringen.

Danke für die Unterstützung! Offenbar war im Januar die Zeit noch nicht reif! Ich habe aber damals gerne die Vorreiter-Rolle übernommen, denn mich können auch brisante Themen nicht abschrecken!

Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen muss endlich gestoppt werden. Es kann nicht sein, dass die Schweizerinnen und Schweizer ihre Krankenkassen-Prämien einfach nicht mehr bezahlen können. Es ist deshalb die Aufgabe der Politik, hier Lösungen zu finden.

Wie ich bereits in einer Arena-Sendung im Fernsehen erwähnte, müssen ALLE Bereiche, wie Ärzte, Spitäler, Krankenkassen, die Pharmaindustrie aber auch Patientinnen und Patienten ihre Ansprüche korrigieren und eigenverantwortlich handeln. Dieser Vorschlag ist nicht populär, dafür aber notwendig und zukunftsorientiert!